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Handelsblatt macht Schule

veröffentlicht um 11.12.2013, 00:22 von D. Körner   [ aktualisiert: 01.05.2014, 13:45 ]
Wenn Mitarbeiter in die Schule kommen: Herr Oßmann und Frau Maaß von Ernst & Young Global Limited unterrichten an der Staatlichen Berufsoberschule in Nürnberg
[Bild: privat]
Dass Herr Oßmann und Frau Maaß wieder zur Schule gehen, haben sie dem Projekt „Handelsblatt macht Schule“ zu verdanken. Nur manchmal natürlich und dann auch nur als „Lehrer auf Zeit“. Am 10.12.2013 besuchten Herr Oßmann und Frau Maaß die Staatliche Berufsoberschule in Nürnberg unter der Organisation des Handelsblattes. Ziel des Projektes ist, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und den Schülern ökonomische Zusam­men­hänge praxisnah zu erklären.

Die Schulveranstaltungsreihe von „Handelsblatt macht Schule“ geht dieses Jahr in die siebte Run­de. Und das mit wachsendem Erfolg. Einige Schulen haben schon mehrmals mitge­macht, weil die Lehrer den Besuch der Praxis schätzen. Ihre Schüler lernen so Mitarbeiter von Unternehmen kennen, mit denen sie sonst nicht in Kontakt gekommen wären.

In diesem Jahr kommen Mitarbeiter der Ernst & Young Global Limited, der Commerzbank, der Vapiano SE, der Hewlett Packard GmbH, der Verlagsgruppe Handelsblatt u.a. in die Schulen. Sie übernehmen für zwei Stunden den Unterricht, erklären ökonomische Zusam­men­hänge und diskutieren mit den Schülerinnen und Schülern über Wirtschaftsthemen. Die Experten berichten auch aus ihrem Berufsalltag.

Dass Ökonomie und Bildung nicht trocken und sperrig sein müssen, wurde an diesem Schul­vormittag klar. Herr Oßmann und Frau Maaß von Ernst & Young Global Limited erklärten den Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Berufsoberschule Nürnberg den Zusam­menhang von Globalisierung, Strukturwandel und Innovation.

In einer Gruppenarbeit konnten die Schüler dann eigene Ideen entwickeln und später präsentieren. Viel Stoff für zwei Unterrichtsstunden. Herr Oßmann gab den Schülern den Rat, Chancen aufzugreifen und sich durch Praktika und Auslandsaufenthalte früh auf einen globalen Markt vorzubereiten.

„Für die Schüler ist es eine gute Gelegenheit, in Kontakt mit Experten zu kommen“, beschreibt Frau Kauntz ihre Motivation, sich und ihre Klasse beim Projekt „Handelsblatt macht Schule“ des Handelsblattes zu bewerben.

Für viele Schulen ist ein Praxiskontakt zu einem Unternehmen ein fester Bestandteil des Unterrichts geworden. Er bietet eine praxisnahe Abwechslung des Unterrichts, die bei Schülern und Lehrkräften auf großes Interesse stößt. Denn der Einblick in die Welt der Wirtschaft ist für Schülerinnen und Schüler eine gute Möglichkeit, ökonomische Zusammen­hänge aus einer erweiterten Perspektive zu betrachten.
[Text: Marion Kauntz]