12. Klasse

12. Jahrgangsstufe Physik - Ausbildungsrichtung Technik

In dieser Jahrgangsstufe tritt im Vergleich zur Vorklasse das Experiment mehr in den Hintergrund. Es kommt natürlich immer noch im Unterricht vor, um Gesetzmäßigkeiten entweder zu gewinnen (induktives Vorgehen) oder bekannte theoretische Zusammenhänge zu bestätigen. Die Theorie steht aber oft im Vordergrund. Es werden diverse Messverfahren zur Erfassung von Bewegungsabläufen angewendet, z. B. die Videoanalyse mit Hilfe einer Digitalkamera, wie man sie heute in jedem Mobiltelefon findet. Mit Hilfe geeigneter Darstellungsformen sollen die Schüler in der Lage sein, auch reale Bewegungsabläufe zu beurteilen. Besonderen Stellenwert nimmt das Thema Schwingungen und Wellen ein. Die Interferenzerscheinungen bei Wellen sind grundlegend und haben auch in der Quantenphysik große Bedeutung.
Der Schüler staunt, dass in der Mechanik das bekannte Newtonsche Gesetz F = ma (Kraft = Masse × Beschleunigung) alle Bewegungsabläufe in unserer sichtbaren menschlichen Welt bis zu den Sternen regiert: z. B. der freie Fall von Körpern, beschleunigte Bewegungen, Raketenstarts, Kreisbewegungen. Die Mathematik erhält dabei einen hohen Stellenwert, obwohl für die meisten Berechnungen noch immer bestimmte vereinfachende Annahmen gemacht werden, z. B. werden die Bewegungen in der Regel mit der Voraussetzung „ohne Reibung“ behandelt. Es zeigt sich, dass ein physikalisches Gesetz durch eine einfache mathematische Gleichung dargestellt werden kann, aus der sich prinzipiell alle Bewegungsabläufe vorausberechnen lassen. Physik ohne Mathematik ist nicht denkbar. 
Das andere große Gebiet ist die Elektrizitätslehre. Die zentrale Größen sind die elektrische Feldstärke und die magnetische Flussdichte. Es werden die durch elektrische und magnetische Felder vermittelten Kräfte behandelt sowie die graphische Darstellung von Feldern mit Feldlinien. Das wohl wichtigste Gesetz ist das Induktionsgesetz, auf dem so wichtige Anwendungen wie der Dynamo und der Generator beruhen. Die vielfältigen Erscheinungen der Induktion werden umfassend quantitativ behandelt.



12. Jahrgangsstufe Technologie - Ausbildungsrichtung Technik

Der Lehrplan teilt sich in drei Pflichtmodule (Grundlagen der Thermodynamik, technische Mechanik und metallische Werkstoffe) und in drei Wahlmodule, die aus acht optionalen Modulen ausgewählt werden. Einen Überblick kann man sich leicht mit Hilfe der offiziellen Lehrplanseiten verschaffen.



12. Jahrgangsstufe Informatik - Ausbildungsrichtung Technik

Als sog. „profilerweiterndes Wahlpflichtfach“ wird an der BOS-N für die Ausbildungsrichtung Technik das Fach Informatik mit zwei Unterrichtsstunden pro Woche angeboten. Von 14 Modulen wird das Modul „Grundlagen der Softwareentwicklung“ verpflichtend behandelt. Darüber hinaus müssen von den restlichen 13 Modulen vier bis fünf optional ausgewählt werden. Einen Überblick kann man sich leicht mit Hilfe der offiziellen Lehrplanseiten verschaffen.



12. Jahrgangsstufe Naturwissenschaften - Ausbildungsrichtung Wirtschaft

Der Lehrplan sieht für die Ausbildungsrichtung Wirtschaft ein Fach Naturwissenschaften vor, in dem wesentliche Grundlagen vermittelt werden. Das Fach hat einen Umfang von zwei Unterrichtsstunden pro Woche. Von neun Modulen sind die Module „Grundlagen der Physik“ und „Grundlagen der Chemie“ verpflichtend. Von den restlichen sieben müssen zwei Module ausgewählt werden. Einen Überblick kann man sich leicht mit Hilfe der offiziellen Lehrplanseiten verschaffen.